Montag, 8. August 2016

Project One Year // UpDate #1



4 Wochen sind vergangen, seit mein ProjectOneYear startete. 4 Wochen, in denen wirklich viel passiert ist. Meine Vorsätze stehen noch, die Umsetzung läuft. Dank Elke, meinem Wing und Antrieb, und Katha, meiner dauerhaften Popo-Tritt-Verteilerin, bin ich durchweg am Ball! Alles super also. :-D 



Mein Tag 39

Heute ist mein Tag 39. Es ist ein guter Tag, denn ich werde etwas schreiben und ich werde etwas Gutes in ihm finden, wie klein es auch sein mag. Es gibt Tage, in denen sehe ich viel Gutes, dann gibt es Tage, an denen fällt es mir unglaublich schwer, etwas Gutes zu sehen.

Am Anfang suchte ich gezielt nach guten Dingen, war freundlich, lächelte fremde Menschen an, war hilfsbereit und dachte „Yeah! Läuft!“ Allerdings merkte ich recht schnell, dass ich im Grunde immer so bin. So wie du von anderen behandelt werden willst, benimm dich auch (oder so^^), nach diesem Spruch handle ich (meistens). Das Gute, was ich suchte, fühlte sich erzwungen an, und wie etwas, das ich bereits kannte. Aber darum ging es mir ja gar nicht! Also ging ich erneut in mich. Ich setzte mich mit einem Kaffee in meiner Lieblingstasse auf meinen Balkon und sah in den Himmel. Die Wolken zogen vorbei, ein Milan schrie. Ich hörte Kinder lachen, Autos hupen und meine Leseratte erzählte mir von ihrem Tag. Die Sonne schien und uns ging es gut. Und während ich meiner Leseratte beim malen zusah, erkannte ich, dass es genau dieser Moment war, der Gut war. Ein kleiner, scheinbar unbedeutender Moment, der bei genauerer Betrachtung wirklich groß war. Er bleibt in Erinnerung. Es ist ein „Mama, weißt du noch, als wir auf dem Balkon saßen und du mir beim malen zugesehen hast?“-Tag.

Anderer Tag, ähnliche Gedanken bei mir, Schulausflug. Es war ein mieser Tag, meine Leseratte hat einige Unverträglichkeiten und musste an diesem Tag auf so viel verzichten, dass ich mich immer mehr für sie ärgerte. Zwar hatten wir für sie Essen eingepackt, aber sie musste zugucken, wenn die anderen etwas aßen, was sie eben nicht darf. Mich schmerzt das immer sehr und ich schimpfte eben vor mich hin. Abends saß ich an ihrem Bett und da sagte sie aus dem nichts: „Heute war ein wirklich schöner Tag. Davon werde ich jetzt träumen!“
Ich hab den Tag als echt mies empfunden und überall negative Dinge gesehen, aber meine Leseratte, die ja auf die ganzen Dinge verzichten musste, empfand diesen Tag als so toll. Weil sie ihre Freunde um sich hatte. Weil sie lachen und Spaß haben konnte. Weil die Sonne schien und sie einfach Kind sein durfte. Egal, ob sie etwas anderes Essen musste. Das hat sie gar nicht interessiert. Sie hat nicht den Verzicht gesehen, sondern das Spiel und den Spaß. Die guten Dinge!

Wir sollten mehr wie die Kinder sein und uns abends an das Gute erinnern und das Schlechte vielleicht nicht vergessen, aber es nicht in den Mittelpunkt rücken.

(Einmal Maus mit Kinderfinger.)



Meine Ziele

Ziel 1: Schreibprojekt #1 „DV“ beenden

Läuft super! Handschriftlich bin ich bei 70 beschriebenen Blatt Papier. Das Einlesen in Word musste ruhen, denn in den Ferien war das kaum möglich.^^ Es hat sich ein zusätzlicher Handlungsstrang ergeben, bei dem ich selber noch gar nicht weiß, wohin er führt.

Ziel 2: Schreibprojekt #2 „ZZ“ beenden

Noch nichts gemacht.

Ziel 3: Schreibprojekt #3 „LC1“ beenden

Hier standen schon einige Seiten und ich hab die Geschichte endlich mal zu Ende geplottet. Mal gucken, ob ich wieder reinfinde, denn ich finde die Geschichte noch immer toll. :-D
Vielleicht machte ich ja eine Bloggeschichte daraus, mal sehen.^^

„Es gab genau zwei Talente, die Jo von den anderen Frauen unterschied: Sie verstand es, aus einer Handvoll Zutaten die leckersten Kuchen herzustellen, die es in Little Corner gab; gleichzeitig kannte sie hundert verschiedene Möglichkeiten unbemerkt in verschlossene Häuser einzusteigen. Beides half ihr im Leben weiter, wenn auch auf verschiedenen Ebenen. War das eine gut fürs Herz, half das andere dem Kopf. Die Verteilung war nur nicht immer ganz klar.“


Ich fühle mich momentan gut in meinem #ProjectOneYear. Ich hab in der FacebookGruppe dazu ganz fantastische Menschen kennen gelernt. Die Unterstützung untereinander ist großartig und es ist toll zuzusehen, wie die anderen ihren Zielen immer näher kommen.

So, das war es erstmal. Auf die nächsten, wunderbaren 4 Wochen!

Eure Juliane 





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