Sonntag, 9. Oktober 2016

#ProjectOneYear // Tag 100





„In einem Jahr wirst du dir wünschen, du hättest heute angefangen.“

Diese Worte hab ich vor genau 100 Tagen geschrieben. 100 Tage, in denen so viel passiert ist.
100 Tage?! Schon vorbei?! Wann ist das denn passiert?
*kurz aufwallende Panikattacke unterdrücken*

Jetzt sitze ich hier und denke: Nichts. Nichts ist passiert, alles ist wie immer und *mimimi*. Ihr wisst schon, das übliche Gejammer über die eigene undankbare Existenz und das alles nun mal so ist, wie es ist.

Aber halt!

Das stimmt alles so nicht. Auch wenn ich DENKE, dass meine Projekte nicht vorankommen, tun sie genau das. Auch wenn ich nicht jeden Tag schreiben kann, arbeiten meine Geschichten alle in meinem Kopf. Täglich. Ja, das ist manchmal verwirrend und sorgt oftmals für Irritationen bei Leuten, die mit mir reden (wollen). Wenn nicht nachvollziehbare Gedankensprünge meinen Gegenüber aus dem Konzept bringen oder ich mich frage, ob der Polizist zur Brandschutzübung mir mal seine Waffe erklärt und wahrscheinlich einmal zu viel eben diese angesehen habe… na, ihr könnt euch denken, dass es nicht einfach ist. Mit mir. :-D Aber es macht Spaß, wirklich!

Jedenfalls kann man nach 100 Tagen mal kurz zurückblicken.
Also, drehen wir uns mal um…
*ziiiisch*
*Neben wallt auf*
*die Ränder unserer Sicht verschwimmen und das Bild wird s/w*
:-D


Meine Ziele, die ich mir vor 100 Tagen gesetzt hab:


Ziel 1: Schreibprojekt #1 „Sturmgrenzen“ beenden
Ziel 2: Schreibprojekt #2 „ZZ“ beenden
Ziel 3: Schreibprojekt #3 „Unsteady“ beenden

Die Namen der Projekte haben sich mittlerweile geändert. Ziel 3 hab ich ausgetauscht, weil ich in einer festgefahrenen Geschichte hing und es nicht vorwärts ging. Also, weg damit. Nicht ganz weg, ich hab sie nur wieder ins Regal gelegt und eine andere genommen. Die läuft gut.

Mein Hauptziel „Sturmgrenzen“ schreibt sich an einigen Tagen wie von selbst, an anderen … eher nicht.^^ Ich bin mittlerweile beim Mittelteil angekommen und bis jetzt hat sich mein Wing Elke nur beschwert, weil sie schon länger nichts zu lesen bekommen hat. Ich werte das einfach als gutes Zeichen.

Bei Ziel 2 hat sich außer in meinem Kopf noch nichts getan. ^^

Mein großes Ziel 4, das Gute in jedem Tag finden, geht auch mal mehr, mal weniger leicht. Manchmal fliegen mir die kleinen, guten Dinge nur so zu, dann wieder rum fällt es mir unglaublich schwer, überhaupt einen Sinn im alltäglichen Geschehen zu sehen. Aber es wird. Ich hab es mir verinnerlicht. Ich sehe einige Situationen genauer, trete einen Schritt zurück und betrachte sie erstmal, bevor ich rede oder handle. Das klappt nicht immer, schließlich bin ich noch immer ich und ich bin nun mal impulsiv und der Sarkasmus tropft mir aus den Ohren. :-D

Bis jetzt hatte ich wahnsinnig tolle 100 Tage in meinem #ProjectOneYear. Ich habe wunderbare neue Leute kennengelernt und ein Haufen neue Geschichten und Pläne warten auf mich. Es mag auf den ersten Blick aussehen, als würde nichts vorwärts gehen, aber das stimmt nicht. 
Denn am Ende bin immer ich selbst die Veränderung, die ich mir Wünsche und nur ich selbst, kann dafür sorgen, dass meine Ziele zu schaffen sind.


Was kannst du in einem Jahr schaffen, wenn du jetzt anfängst?
Lass es uns gemeinsam herausfinden und mach die kommenden 365 Tage zu deinem Jahr!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen